Autorenrichtlinien

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Informationen für Autorinnen und Autoren und Richtlinien für die Gestaltung von Beiträgen gültig ab Band 13 (2014)

I. Allgemeines

Herausgeber, Erscheinungsweise, Ausrichtung der Zeitschrift

    • Die Zeitschrift „Virus – Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin“ ist das Publikationsorgan des Vereins für Sozialgeschichte der Medizin und erscheint einmal jährlich im Umfang von ca. 150–400 Druckseiten.
    • Sie versammelt wissenschaftliche Beiträge verschiedener Disziplinen, die sich mit Themen aus den Bereichen Medizin, Gesundheit und Krankheit in historischer, kultur- und/oder sozialwissenschaftlicher Perspektive empirisch auseinandersetzen. Weitergehende Einschränkungen für Beitragsvorschläge in thematischer oder methodischer Hinsicht bestehen nicht. Jedoch werden bloße Zusammenfassungen von bereits vorhandener Forschungsliteratur nicht publiziert, ebenso wenig bereits anderwärtig publizierte Artikel.
    • Der „Virus“ publiziert vornehmlich Beiträge mit Bezug zur Geschichte der Medizin in Österreich, dessen Nachbarländern sowie der ehemaligen Habsburgermonarchie. Vergleichend angelegte Arbeiten können aber über diesen Rahmen auch hinausgreifen. Hinsichtlich der behandelten Zeiträume bestehen keine Eingrenzungen, jedoch stehen Beiträge zur Medizin in der Neuzeit und der Moderne/Postmoderne im Vordergrund (16.–21. Jahrhundert).

Begutachtung

    • Alle eingereichten Aufsätze durchlaufen einen Peer-Review-Prozess und werden von mindestens zwei Gutachterinnen und Gutachtern, davon mindestens einem/einer redaktions-externen, begutachtet.
    • Projektvorstellungen, Veranstaltungs- und Ausstellungsberichte sowie Rezensionen werden redaktionell begutachtet.

Dateiformat

    • Es werden aus Effizienzgründen nur Aufsätze, Projektvorstellungen, Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsberichte und Rezensionen akzeptiert, die elektronisch in einem der folgenden Formate erstellt sind: „.doc“, „.docx“, „.rtf“. Sämtliche Textbestandteile sind dabei in einer einzigen Datei zusammenzufassen (einschließlich Summary, Autoreninformation, etwaigen Tabellen, Diagrammen und Abbildungen).
    • Tabellen, Diagramme und sämtliche Bildelemente (Karten, Fotos usw.) sind zusätzlich in einzelnen, nummerierten Dateien mitzuliefern – Tabellen und Diagramme als MS-Word bzw. MS-Excel-Dateien, Abbildungen in Graustufen in den Formaten „.tif“ oder „.jpg“ in druckgeeigneter Qualität. Farbabbildungen sind aus Kostengründen nicht möglich.

Sprache

      • Alle Aufsätze, Projektvorstellungen, Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsberichte und Rezensionen können entweder auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Auf Anfrage sind auch anderssprachige Beiträge grundsätzlich möglich. Etwaige Übersetzungsarbeiten haben die Autoreninnen und Autoren selbst beizubringen.
        Rubriken, Textlängen und Einreichungsfristen
      • Es können Aufsätze, Projektvorstellungen, Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsberichte und Rezensionen eingereicht werden. Die vorgesehenen minimalen und maximalen Beitragslängen sind bereits bei der Einreichung von Vorschlägen einzuhalten (Toleranzgrenzen von maximal +/- 10 % sind auf Nachfrage ggf. möglich).
      • Ebenso sind alle vorgesehenen Teilelemente bereits bei der Einreichung mitzuliefern. Der genannte Zeichenumfang ist „all inclusive“ zu verstehen, d. h. einschließlich Fußnoten, Abstract usw., sowie inklusive Leerzeichen gerechnet.
      • Nicht fristgerecht eingelangte Beiträge können (mit Ausnahme von geringfügigen Überschreitungen nach Rücksprache mit der Redaktion) erst für den Auswahl- und Redaktionsprozess des jeweils nachfolgenden Jahres berücksichtigt werden.
 
Rubrik Zeichenumfang (incl.) Einreichfrist
Aufsätze 30.000–60.000 31.10. d. Vorjahres
Projektvorstellungen 10.000–30.000 31.12. d. Vorjahres
Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsberichte 3.000–10.000 31.12. d. Vorjahres
Rezensionen 3.000–10.000 31.12. d. Vorjahres

(das heißt z. B.: ein für den Jahresband 2016 vorgesehener Beitrag muss bis 31.10. 2015 in der Redaktion einlangen, eine Rezension bis 31.12.2015)

Begutachtungs- und Korrekturverfahren

    • Die eingelangten Beiträge werden begutachtet und die Autorinnen und Autoren im Laufe des ersten Quartals des Erscheinungsjahres über eine Annahme bzw. Ablehnung sowie allfälligen Korrekturbedarf informiert (bei Nichtannahme zur Begutachtung aus formalen Gründen erfolgt die Mitteilung bereits im Laufe eines Monats nach Einreichung, sodass die Möglichkeit zur Überarbeitung gegeben ist).
    • Größere textliche Erweiterungen sind in diesem Stadium, außer auf Anregung der Redaktion, nicht mehr zulässig. Die korrigierten Fassungen angenommener Beiträge sind sodann bis spätestens 30.04. des jeweiligen Erscheinungsjahres an die Redaktion zurückzusenden. Nach dem Sommer erhalten die Autorinnen und Autoren die Druckfahnen zur Durchsicht. Der Erscheinungstermin liegt jeweils im letzten Quartal des Jahres.

Exemplare für Autorinnen und Autoren

    • Autorinnen und Autoren eines Aufsatzes erhalten drei Exemplare der Zeitschrift gratis zugesandt.
    • Autorinnen und Autoren von Projektvorstellungen, Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsberichten und Rezensionen erhalten je ein Exemplar. Weitere Exemplare können zum Vorzugspreis direkt beim Verein bestellt werden.

 

II. Struktur der Aufsätze und Gestaltung seiner Elemente

Aufsatzvorschläge sind nach folgenden Richtlinien zu gestalten, wobei die hier angegebene Reihenfolge zu beachten ist:

Name des Autors / der Autorin (Vor- und Nachname)

Titel (fett) und Untertitel (kursiv)

Summary

  • „Summary“ als Titel fett gesetzt
  • Bei deutschsprachigen Beiträgen soll der „Summary“ auf Englisch, bei englischsprachigen Beitragen auf Deutsch verfasst sein.
    maximal 1.000 Zeichen

Keywords

  • „Keywords“ als Titel fett gesetzt
  • mind. 6 bis maximal 12 Schlagwörter (in Englisch), davon je eines zum räumlichen und zeitlichen Bezug und mindestens je zwei zur Methodik und Thematik

Haupttext
Der Text soll in mehrere, aber mindestens drei, Teile untergliedert sein. Jeder Teil muss mit einer Überschrift – in Fettdruck – beginnen (z. B. Einleitung, Aspekt X, Aspekt Y, Aspekt Z, Resümee).

Besondere Elemente im Haupttext
Tabellen, Diagramme, Abbildungen sind zu nummerieren, mit Titeln zu versehen und provisorisch in den Text an der bevorzugten Stelle einzufügen. Die Positionierung im Druck kann sich aber ändern, daher bitte Verweise auf dieselben stets nur als „Abb. 1“, „Tab. 3“ usw. (nicht: „siehe die Tabelle unten“, „siehe Abbildung auf der folgenden Seite“ usw.).

Wörtliche Zitate

    • Wörtliche Zitate aus der Forschungsliteratur und aus dem Quellenmaterial sind unter „doppelte Anführungszeichen“ zu setzen, Zitate im Zitat ggf. in ,einfachen Anführungszeichen‘. Die doppelten Anführungszeichen kommen auch zum Einsatz, wenn ein Begriff hervorgehoben oder distanzierend ausgezeichnet werden soll (z. B.: „Arier“).
    • Auslassungen in der Wiedergabe eines wörtlichen Zitats werden durch […] markiert. Einfügungen werden ebenso in eckige Klammern gestellt [x]. Auf eigentümliche Schreibungen oder Tippfehler im Original kann durch [sic] hingewiesen werden.
      Wörtliche Zitate sind ausnahmslos durch Fußnoten mit dem zugehörigen Literatur- bzw. Quellenhinweis zu belegen.
    • Wörtliche Zitate mit mehr als fünf Zeilen Länge sollen in einen eigenen Absatz gestellt und eingerückt werden. Bitte um Vermeidung allzu langer Zitate.

Paraphrase bzw. sinngemäße Zitate
Beim Nachweis einer paraphrasiert wiedergegebenen Textstelle oder weiterführender Literatur erfolgt vor der Angabe die Abkürzung „Vgl.“.

Anmerkungen, Literatur- und Quellenverzeichnis

    • Anmerkungen sind als Fußnoten am jeweiligen Seitenende zu gestalten und automatisch zu nummerieren.
    • Der Anmerkungsapparat soll enthalten: Angaben zur verwendeten Forschungsliteratur sowie Quellen- und Datenmaterial (siehe dazu unten Näheres), weiters allfällige, ergänzende Bemerkungen in vertretbarem Umfang.
    • Es ist kein gesondertes Literatur- und Quellenverzeichnis mehr vorgesehen, der Ausweis von Literatur und Quellen erfolgt ausschließlich in den Anmerkungen.

Kurzinformation der Autorinnen und Autoren

Diese soll beinhalten: Vor- und Nachname, (optional) akademische Titel, aktuelle institutionelle Affiliation bzw. Berufstätigkeit, Postadresse, Email-Adresse, optional die Angabe von Forschungsschwerpunkten: z. B. Anna Mustermann, Univ. Prof. Dr., Professorin am Institut für Neuere Geschichte an der Universität Wien, Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien, anna.mustermann@univie.ac.at

Trennung der einzelnen Bestandteile voneinander

Die Bestandteile Autorenname, Titel samt Untertitel, Summary, Keywords, Überschriften im Haupttext sowie Sonderbestandteile (Tabellen, Abbildungen u. a.) sind jeweils durch eine Leerzeile davor voneinander abzusetzen.

Rechtschreibung

Es gilt (im Deutschen) die neue Rechtschreibung nach Duden. Auf korrekte Interpunktion ist besonders zu achten. Jeder Satz hat mit einem Satzzeichen zu enden, ebenso jede Anmerkung.

Geschlechtergerechte Sprache

Ein geschlechtergerechter Sprachduktus soll, wo auch sachlich sinnvoll, zur Anwendung kommen: z. B. „Patientinnen und Patienten“ oder „PatientInnen“ generell statt „Patienten“; „Ärztinnen und Ärzte“ statt „Ärzte“ bei Texten zur modernen Medizin, „Fachleute“ statt „Fachmänner“ bei Bezugnahmen auf den Forschungsstand u. ä.

III. Formatierungen und andere Formalia

Formatierung

  • Der Haupttext soll in den eingereichten Dateien in Times New Roman, 12 Punkt, 1,5 Zeilen Abstand gesetzt sein, der Fußnotentext ebenfalls in Times New Roman, mit 10 Punkt, 1,0 Zeilen Abstand.
  • Es ist in allen Bestandteilen des Textes Blocksatz zu verwenden.

Gänzlich zu vermeiden sind insbesondere

  • Silbentrennungen
  • Formatvorlagen jeder Art, mit Ausnahme von „Standard“ und „Fußnotentext“
    wechselnde Zeilenabstände oder Einzüge (auch nicht zu Absatzbeginn)
  • Unterstreichungen
  • durchlaufende GROSSBUCHSTABEN
  • erweiterte (Sperrungen) oder verkürzte Zeichenabstände
  • sogenannte „Texteffekte“
  • Schatttierungen

Auch Sonderzeichen und Symbole sind grundsätzlich zu vermeiden. Ausnahmen sind:

  • Standard-Sonderzeichen der Tastatur (§, %, €, @, \, /, u. ä.)
  • typographisch zur korrekten Darstellung von Buchstaben in fremdsprachigen Worten (bes. lateinische od. griechische Alphabete slawischer, romanischer und germanischer Sprachen) bzw. mathematischen Ausdrücken nötige Zeichen
  • ACHTUNG: derartige Zeichen – z.B. š, ñ, í, è, å, φ, ∑ – sofern vorkommend bitte vorläufig unbedingt rot gefärbt schreiben, damit sie beim Satz erkannt und graphisch richtig übernommen werden können.

Indizierung von Fußnoten

Die Referenzen werden als hochgestellte, automatisch nummerierte Zahlen generell jeweils am Ende des Satzes nach dem Satzzeichen unmittelbar (ohne Leerzeichen) eingefügt – z. B.: Text.1  oder: Text „Text“.1  (und nicht: Text1.  oder Text. 1). Soll aber auf ein bestimmtes Wort bzw. auf einen bestimmten Ausdruck Bezug genommen werden, kann die Referenz direkt im Satz nach dem Wort selbst (wiederum ohne Leerzeichen) eingefügt werden – z. B.: „nach einer Exstirpation2 kam es häufig zu schweren Gesundheitsproblemen“.3

Bindestriche und Gedankenstriche

Zwischen Seitenzahlen immer lange Bindestriche ohne Leerzeichen (69–75). Gedankenstriche im Text müssen auch lang – und nicht kurz – sein.

Zahlwörter und Daten

    • Die Zahlwörter sind bis inklusive zwölf auszuschreiben (Ausnahme Datum).
    • Monatsnamen sind im Text immer auszuschreiben (z. B. 15. Mai 1782).
    • Bei Angaben von Zeiträumen ist ein langer Bindestrich zu verwenden (z. B. 1500–1750).
    • Tausenderstellen werden durch einen Punkt getrennt (z. B. 1.000, 100.000).

 

IV. Zitierweise

Bei erstmaligen Nennungen wird grundsätzlich das vollständige Zitat wie untenstehend angegeben. Bei wiederholtem Verweis auf dasselbe Werk bzw. dieselbe Quelle kommen Kurzzitate zur Anwendung (siehe weiter unten).

1. Monographie

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel (= Reihentitel Bandnummer, Erscheinungsort Erscheinungsjahr).

    • Vorname wird ausgeschrieben!
    • Familienname durch Kapitälchen hervorgehoben.
    • Bei zwei bzw. drei Autorinnen und Autoren erfolgt die Trennung durch einen Schrägstrich (mit Leerzeichen vor und nach dem Schrägstrich).
    • Bei mehr als drei Autorinnen und Autoren wird nur der erste Name genannt, alle weiteren werden unter „u. a.“ subsumiert.
    • Haupttitel und Untertitel werden durch einen Punkt getrennt. Falls es nur einen Haupttitel gibt folgt kein Satzzeichen.
    • Im Titel englischsprachiger Bücher werden alle Wörter des Titels (mit Ausnahme von Präpositionen, bestimmten und unbestimmten Artikel), außer sie sind das erste Wort, mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben.
    • Erscheinungsort und Erscheinungsjahr werden in runde Klammern (…) gesetzt.
      Bis zu drei Erscheinungsorte werden durch lange Bindestriche – (ohne Leerzeichen vor und nach dem Bindestrich) verbunden, bei mehr als drei Erscheinungsorten erfolgt ebenfalls ein „u. a.“
    • Die Angabe der Reihentitel erfolgt mit vorgesetzten „=“ innerhalb der Klammer vor Erscheinungsort und –jahr. Bandangabe ohne Bd. oder Beiheft Angabe
      Handelt es sich um eine andere, als die erste Auflage, dann wird dies als hochgestellte Ziffer vor dem Erscheinungsjahr angegeben z. B. 32002.
    • Keine Angabe des Verlages!

Beispiele

Wolfgang Eckart / Robert Jütte, Medizingeschichte. Eine Einführung (Köln–Weimar–Wien 2007).

Hans-Christoph Seidel, Eine neue „Kultur des Gebärens“. Die Medikalisierung von Geburt im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland (= Medizin, Gesellschaft und Geschichte 11, Stuttgart 1998).

2. Sammelband

Vorname Familienname, Hg., Haupttitel. Untertitel (= Reihentitel Bandnummer, Erscheinungsort Erscheinungsjahr).

Weiters gelten die Regeln unter „Monographie“

Beispiel

Sonia Horn / Ingrid Arias, Hg., Medizinerinnen (= Wiener Gespräche zur Sozialgeschichte der Medizin 3, Wien–Köln–Weimar 2003).

3. Artikel in Sammelband

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: (wie in Punkt 2: Sammelband), Seitenangaben (Anfang und Ende des Beitrages).

  • Die Familiennamen der Herausgeberinnen und Herausgeber des Sammelbandes werden NICHT in Kapitälchen gesetzt.
  • Seitenzahlen sind eindeutig, jedoch ohne „S.“ und mit langem Bindestrich zwischen den Zahlen anzugeben: 5–10.
  • Wird der Beitrag das erste Mal zitiert und es soll nur auf ausgewählte Seiten hingewiesen werden, ist das mit „hier“ zu kennzeichnen: z. B. 340–365, hier 355–356.

Beispiel

Elisabeth Dietrich-Daum / Alois Unterkircher, „Medical History from Below“. Die Krankengeschichten eines Südtiroler Arztes als historische Quelle zur Geschichte der Medikalisierung am Land, in: Sonia Horn / Gabriele Dorffner / Rosemarie Eichinger, Hg., Wissensaustausch in der Medizin des 15. bis 18. Jahrhunderts (= Wiener Gespräche zur Sozialgeschichte der Medizin 6, Wien 2007), 75–92, hier 77.

4. Artikel in Zeitschrift

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Zeitschriftentitel Jahrgang/Heft (Erscheinungsjahr), Seitenangaben.

  • Zeitschriftentitel werden bei der ersten Erwähnung ausgeschrieben, die Abkürzung kann in Klammern z. B. (= MIÖG) angegeben und in weiterer Folge verwendet werden.
  • Keine Angabe des Herausgebers oder Erscheinungsortes.
  • Keine Angabe von Jg., Heft od. Ähnlichem.
  • Erscheinungsjahr in runden Klammern.

Beispiele

Gilbert Zinsler, Ein Pflaster – Was ist das? in: Virus. Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 1 (1999), 32–39.

Carlos Watzka, Die „Landes-Irrenanstalt Feldhof bei Graz“ und ihre Insassen 1874–1913. Eine Skizze zur Entstehung der „modernen“ Anstaltspsychiatrie in der Steiermark, in: Blätter für Heimatkunde 80/1–2 (2006), 14–40, hier 30.

5. Zeitungsartikel

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, in: Zeitungstitel Jahrgang (Erscheinungsdatum), Seitenangaben.

  • Erscheinungsdatum in runden Klammern.
  • Wenn weder Autor/in noch Titel vorhanden sind, dann erfolgt lediglich die Angabe des Zeitungstitels, des Datums und der Seitenangabe.

Beispiele

Leo Schödl, Borgia-Rummel in Lainz, in: Wiener Beobachter (2. November 1940), 7.

Kleine Volks-Zeitung (15. Juni 1944), 4.

6. Diplomarbeiten, Dissertationen und unveröffentlichte Manuskripte

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, Art der Schrift (Erscheinungsort Erscheinungsjahr).

Beispiel

Arno Fitz, Die Frühindustrialisierung Vorarlbergs und ihre Auswirkungen auf die Familienstruktur, unveröffentlichte phil. Diplomarbeit (Universität Wien 1981).

7. Internettext

Vorname Familienname, Haupttitel. Untertitel, www-Adresse (Datum des letzten Zugriffes).

  • Prinzipiell ist zu beachten, dass neben den „üblichen“ Informationen wie Autor, Titel, Erscheinungsort (www-Adresse) auch das Datum des letzten Zugriffs angeführt ist.
  • Auch Hinweise, die das Auffinden des Zitates erleichtern (z. B. Absatz Nr. 4, falls nummeriert) können angegeben werden.

Beispiele

Berthold Volberg, El Escorial. Das Albtraumschloss Philipps II., http://www.caiman.de (letzter Zugriff: 14. 5. 2002).

http://www.eseh.org/ (letzter Zugriff: 19. 11. 2014).

8. Archivalische Quellen

Name des Archivs (= Abkürzung), Bestand (= Abkürzung), Faszikel-, Karton oder Buchnummer, Aktenzahl (soweit anwendbar), Titel der Quelle und/oder Seitenangabe.

  • Der Name des Archivs ist bei der ersten Nennung immer voll auszuschreiben. In runden Klammern kann eine Abkürzung genannt werden, die bei den Folgezitaten verwendet wird.
  • Prinzipiell gilt: Die Angabe sollte einheitlich und so exakt wie möglich sein.

Beispiel

Kärntner Landesarchiv (= KLA), Stadtarchiv (=StA) Klagenfurt I, Akten, Fasz. 982/1 d/III, Instruktionsentwurf für Krankenwärterinnen.

9. Wiederholte Zitierung – Kurzbeleg

Familienname, erster Substantiv des Haupttitels, wie Anm. xxx, Seitenangabe.

  • Wurde ein Werk bereits einmal im Anmerkungsapparat vollständig angeführt, so erfolgt anschließend nur mehr ein Kurzbeleg.
  • Angegeben werden der Familienname des Autors / der Autorin (Kapitälchen), ein gekürzter Titel (der erste Substantiv), ein Verweis auf das Vollzitat (wie Anm. xxx) und die Seitenangabe.
  • Wird unmittelbar hintereinander auf dasselbe Werk oder dieselbe Quelle Bezug genommen, dann ist anstelle des Kurzbeleges ein Belegverweis zu verwenden „Ebd.“
  • Bei archivalischen Quellen sind als Kurzbelege die bei der Erstnennung in Klammern hinzuzufügen Kürzel für Archive und Bestandsgruppen zu gebrauchen. Die Aktenzahlen u. a. sind stets genau anzugeben, der Titel der Quelle entfällt bei wiederholter Zitation. Bei der Wiederholung von Archivzitaten wird kein „wie Anm. xxx“ verwendet.

Beispiele

Zinsler, Pflaster, wie Anm. 5, 35 .
Dietrich-Daum / Unterkircher, History, wie Anm. 7, 80–84.
Ebd., 88.
Vgl. ebd., 76, 90, 92.
KLA, StA Klagenfurt I, A., Fasz. 982/1 d/III.

10. Fehlende bibliographische Angaben

Bei fehlenden Angaben zu Publikationen sind folgende Hinweise an deren Stelle einzufügen:

  • kein Autorenname genannt: N. N.
  • kein Erscheinungsort angegeben: o. O.
  • kein Erscheinungsjahr: o. J.
  • keine Seitenzählung: o. S.
  • Aus dem Kontext erschließbare Daten können in eckigen Klammern angefügt werden.

V. Dank

Herzlichen Dank im Voraus für Ihr Interesse an einer Publikation in unserer Zeitschrift und für Ihre Bereitschaft, unsere ehrenamtliche Arbeit durch möglichst sorgfältige Befolgung der vorliegenden Richtlinien zu erleichtern!

Für den Verein für Sozialgeschichte der Medizin:
Salzburg, am 19. November 2014                    Elisabeth Lobenwein